Küche

Hier findet ihr den Aufenthaltsraum, das Lehrerzimmer, die Klassensäle und auch die Cafeteria
Sophie Becker

Beitrag von Sophie Becker » 30.12.2009, 19:37

Nach wie vor war Cheyennes Laune für Sophie widersprüchlich und sie wurde das Gefühl nicht los, als belastete das Mädchen etwas. Aber da konnte sie sich auch täuschen, denn so gut kannte sie Cheyenne noch nicht, um sie wirklich einschätzen zu können. Zumindest war sie damit einverstanden den Teig zuzubereiten. Das würde auch relativ schnell und zügig gehen.

Während die Betreuerin das Mehl in die Schüssel gab, überlegte sie, wie sie Cheyenne auf Mikes Hinweis hin ansprechen sollte. So ganz einfach dürfte das mit Sicherheit nicht werden, denn wenn sie eines bisher wußte, dann das Cheyenne nicht gern über sich sprach. Es dürfte daher recht schwer werden.
Sie überlegte daher es von hinten herum zu machen, vielleicht hatte sie damit Glück.

"hast du schon einmal Stockbrot gegessen?", erkundigte sie sich, während sie nun Backpulver und Salz zu dem Mehl gab und beides vermengte.

Cheyenne

Beitrag von Cheyenne » 30.12.2009, 19:52

Da Cheyenne keine ahnung davon hatte, wie man Stockbrot machte, hielt sie sich zurück und sah zu. Die Frage der Betreuerin traf sie daher etwas unvorbereitet und sie sah irritiert auf.
"Ähm nein. Bin auch nicht so erpicht darauf", teilte sie der Frau mit. Egal ob es schmeckte oder nicht. Im Moment hatte sie einfach keinen Hunger und daher schon seit eienr Weile kaum was gegessen. Heute sogar noch gar nichts, aber das spielte für sie keine Rolle. Ihr war eh schlecht und schon der Geruch von Essen sorgte für Übelkeit. Das hatte sie ja eben bereits bemerkt, jetzt riss sie sich regelrecht zusammen und die Vorstellung, das was immer sie da jetzt zubereiteten, essen zu sollen, trug nicht gerade dazu bei, dass die Übelkeit verschwand.

Sophie Becker

Beitrag von Sophie Becker » 31.12.2009, 13:30

Okay da muste Sophie wohl noch etwas weitergehen. Aber sie hatte es sich schon gedacht, dass die Sache nicht so ganz einfach werden würde.

"Schade eigenlich, denn es schmeckt ganz gut. Vor allem, wenn man es über einem Lagerfeuer backt. Aber vielleicht kommst du später mit zur Sternenwarte, dann kannst du es probieren und bist zudem nicht den ganzen Abend alleine hier. Und deine Gruppe würde sich sicher freuen, wenn du mit von der Partie bist. Also was meinst du?", erkundigte sich Sophie, während sie die restlichen Zutaten abwog und dann in die Rühschüssel schmiss.

Nun musste der Teig nur noch geknetet werden, dann war er fertig.
"Bis heut Abend ist allerdings noch etwas Zeit, falls du schon jetzt hunger hast, kannst du dir gern was machen. Den Kühlschrank hast du ja schon gefunden. Im Schrank ist sonst auch trockener Toast, wenn dir der wegen deines Magens lieber ist", fuhr die Betreuerin fort. Sie musste schließlich irgendwie in Erfahrung bringen, ob das Mädchen heute schon was gegessen hatte oder nicht. In ihrer Akte stand, soweit Sophie das noch in Erinnerung hatte, nichts von einer Essstörung drin. Daher vermutete sie das es am Entzug und der Ankunft hier lag, neue Leute, neue Gegend, keine Drogen und kein Alkohol.
Zuletzt geändert von Sophie Becker am 31.12.2009, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.

Cheyenne

Beitrag von Cheyenne » 01.01.2010, 11:39

Jetzt ging das schon wieder los und Cheyenne hatte gehofft das ihr das Gelaber erscpart bliebe. Aber anscheint legte man hier verdammt viel Wert augf Konversation und doch auch noch über solch unwichtige Themen wie Essen. Lediglich bei der Sache mit der Sternenwarte horchte Cheyenne auf. Das klang nicht schlecht, allerdings nicht die Tatsache das sie mitkommen könne, sondern die Aussicht hier alleine zurück zubleiben. Die klang verlockend.

"Ich glaub nicht das sich die anderen aus meiner Gruppe freuen würde, außerdem sind die mir vollkommen egal", erwiderte Cheyenne gereizt. Wieso wurde hier alles auf Gruppenaktivität ausgelegt? Cheyenne hatte nicht vor sich heute oder zu einem anderen Zeitpunkt mit den anderen um ein Lagerfeuer zu scharren und über ihre schrecklichen Erlebnisse zu sprechen, die sie hierhergeführt hatten. Weder interessierte es sie, wieso die anderen hier waren, noch ging es die anderen etwas an, wieso sie hier war.

"Nein keinen Hunger und was soll dieses Gelaber überhaupt? Hät ich gewußt das sie mir eine Kante ans Bein labern, wäre ich nicht mitgekommen. Lassen Sie mich doch einfach mit ihrem Mist in Ruhe. Wann und ob ich was esse, ist schließlich meine Sache. ich hab keinen Hunger okay? geht das in ihren Schädel rein? ", fuhr Cheyenne aufgebracht fort, dann drehte sie sich um und verließ die Küche. Sie hatte die Nase voll von dem Mist hier. Nirgends schien man seine Ruhe zu haben. Das Mädchen hatte gehofft sich etwas ablenken zu können, aber stattdessen wurde sie zugelabert, das ging zu weit.

tbc: Halle

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BL-NPC
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Beitrag von BL-NPC » 01.01.2010, 18:59

Frank Markasian

cf: Mädchenschlafsaal Ridgerunners

An dem Gebäude angekommen, hielt Frank Kathy und Mrs. Rubens die Tür auf und ließ sie eintreten. Erst dann folgte er ihnen und sah, dass Cheyenne im Aufenthaltsraum auf der Couch saß. Eigentlich hatte er gedacht sie sei noch im Arrestraum, aber anscheind hatte Mike sie wieder herausgelassen. Jedoch hatte Frank den Eindruck, als ob es ihr nicht besonders gut ging. Nur so wie er schon von den anderen gehört hatte, würde es vermutlich keinen Sinn machen sie jetzt anzusprechen, da Cheyenne zur Zeit gegen alles rebellierte und dadurch Kathy nur Angst machen würde.

Also ließ er es lieber bleiben und betrat die Küche. Dort waren das Personal und Sophie damit beschäftigt alles für das Lagerfeuer vorzubereiten. Schnell bat er eine Frau darum ihnen ein paar Sandwiches zu machen und stellte den beiden dann Sophie vor. “Kathy, das ist Sophie. Sie ist zwar nicht deine Betreuerin, aber wenn du Probleme hast kannst du auch gerne zu ihr gehen. Sie nimmt sich gerne die Zeit den Schülern zuzuhören und ihnen zu helfen.”, erklärte er ihr und sah dann zu Sophie. “Sophie, das ist Kathy eine neue Schülerin der Ridgerunners und Mrs. Rubens, die Betreuerin aus dem Heim wo Kathy vorher war.”

Kaum hatte er zu Ende gesprochen, als die Frau, die er vorhin darum gebeten hatte ihnen ein paar Sandwiches zu machen zu ihnen kam und ihm einen Teller mit den Sandwiches reichte. Dankend nahm Frank den Teller. “So, die Sandwiches haben wir.”, meinte er freundlich. “Wenn ihr wollt, können wir nun rüber in die Cafeteria gehen um dort etwas zu essen.” Frank ging ein paar Schritte in Richtung der Tür und wartete dort auf die beiden.

TBC: Cafeteria

Sophie Becker

Beitrag von Sophie Becker » 02.01.2010, 12:43

Auf ihre simple Erkundigung hin, ob Cheyenne am Abend mit zur Sternenwarte kommen wolle, um hier nicht alleine zu sitzen, reagierte das Mädchen ziemlich gereizt. Die anderen interessierten sie nicht. Das könnte irgendwann zum Problem werden, wenn Cheyenne sich von der Gruppe weiterhin absonderte, denn schließlich wurde hier sehr viel in den Gruppen gemacht. Immerhin mussten einige der Schüler hier erst wieder lernen Soziale Kontakte zu knüpfen und wie es isr, in einer Gemeinschaft zu leben. Das Cheyenne sich so wehhement wehrte, erinnerte sie an Scott, als der damals herkam. Erlebt hatte Sophie es nicht, da sie zu dem zeitpunkt noch nicht hier war, aber Peter hatte es ihr erzählt. Der Junge wollte auch nichts mit den anderen zu tun haben und bei Cheyenne schien es nicht anders zu sein. Sie konnten nur hoffen, dass sich dies irgenwann besserte.

"WIeso gleubst du das deine Gruppe sich nicht freut, wenn du mit zur Sternenwarte kommst?", wollte Sophie wissen, denn die anderen waren schließlich auch noch nicht so lange hier. Für sie war es auch alles noch neu.
Während Sophie den teig knete, meinte Cheyenne zu ihr das sie keinen Hunger hätte und fragte was das Gelaber überhaupt sollte. Das Mädchen war regelrecht aufgebracht und ehe Sophie noch etwas sagen konnte oder eine Antwort auf ihre vorherige Frage erhielt, drehte Cheyenne sich um und ging. Sophie seufzte, stellte die Küchenmaschine aus und ging dem Mädchen nach.

Als sie Cheyenne jedoch in der Halle auf dem Sofa sitzen sah, kehrte sie in die Küche zurück. Sie hoffte das Cheyenne dort sitzen blieb. Aus dem Mädchen wurde die Betreuerin jedenfalls nicht wirklich schlau. Sie ließ keinen wirklich an sich ran, sobald die Fragen persönlicher wurden blockte das Mädchen ab und lief davon. Von irgendwoher musste diese fast schon Angst vor zu viel Nähe kommen.
Erklären konnte es sich die Betreuerin derzeit allerdings noch nicht. Während sie weiter darüber nachgrübelte, stellte sie die Küchenmaschine wieder an und machte den Teig fertig.
Inzwischen hatte sie Hilfe von dem wenigen personal bekommen welches sich die Schule leisten konnte, denn die Schüler sollten hier ja viel selber machen. Kochen, abwaschen, Wäsche waschen, die Stuben sauber halten etc.

Aber für einen alleine, wäre die Vorbereitung fürs Essen zu viel gewesen. In dem Moment hörte sie die Stimme von Frank Markasian, dem Gründer der Schule, der um ein paar Sandwiches bad.
"Da hat wohl jemand Hunger", schmunzelte Sophie und drehte sich um. Erst da merkte sie das Frank nicht alleine war, sondern in Begleitung einer älteren Frau und eines Mädchens. Letzteres wirkte ziemlich verängstigt. Frank erklärte zunächst dem Mädchen, wer da vor ihr stand und stellte Sophie dann Kathy, die neue Schülerin der Ridgerunner vor, und Mrs. Rubens die Betreuerin aus dem Heim, wo das Mädchen vorher lebte.

"Hallo kathy. Freut mich dich kennenzulernen", grüßte Sophie das Mädchen, verzichtete jedoch darauf ihr die Hand zu geben, da sie Kathy nicht noch merh verunsichern wollte. Lediglich der Betreuerin, Mrs. Rubens reichte sie die Hand.
"Dann wünsch ich euch guten Appetit", meinte Sophie noch, als die Elena mit den Sandwiches kam, die Frank bestellt hatte.

Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 02.01.2010, 18:06

cf: Schlafsaal RR Mädchen

Gemeinsam mit Mrs. Rubens verließ Kathy den Schlafsaal und wartete bis Mr. Markasian soweit war. Langsam stiegen sie die Treppe wieder herunter und Kathy sah sich ein wenig um, denn das hatte sie auf dem Hinweg nicht getan. Der Schulhof sah eher aus wie eine riesige Wiese und nicht wie der Schulhof, den kathy von ihrer alten Schule her kannte. Klar gab es in Great Falls auch viel grün und vor allem einen Fluss mitten durch die Stadt. Kathy war auf dem Land groß geworden, ständig umgeben von Wald und Wiesen, also fast so wie hier. Nur das es hier weder Pferde gab, noch ihre Eltern.

Ob sie sich hier wirklich wohl fühlen würde, konnte Kathryn noch nicht sagen. Zuviele Eindrücke waren bisher auf sie eingeström, die sie erst einmal verarbeiten musste. Schließlich erreichten sie das Gebäude in dem laut Aussage des älteren Mannes die Küche war. Vorsichtig trat sie ein und sah sich um. Der Raum erinnerte sie an das Wohnzimmer auf der Ranch ihrer Eltern, nur das dieser Raum größer war. Aber ansonsten ähnlich eingerichtet und mit Kamin. Im Winter war es hier sicherlich richtig gemütlich. Auf einem Sofa vor dem Kamin entdeckte Kathy ein Mädchen sitzen, doch da Mr. Markasian es nicht ansprach, sondern weiterging, folgte Kathy ihm. Sie war nervös und zwar ziemlich. In ihrem Bauch saß ein dicker Kloß und Kathys Finger waren eiskalt.

In der Küche herrschte einiger Trubel. Frank bat eine Frau darum ein paar Sandwiches zu machen und in dem Moment drehte sich eine andere um, die Frank gleich darauf als Sophie vorstellte. Sie war zwar ebenfalls Betreuerin und Kathy konnte mit ihr jederzeit sprechen, wenn sie dies wolle. Kathy sah unsicher auf, sagte aber nichts, sondern hörte zu, wie Frank sie und Mrs. Rubens vorstellte.

"Freut mich sie kennenzulernen. Sie haben es wirklich schön hier", meinte Amy und schüttelte die angebotene Hand von Sophie. In dem Moment kam die Frau von eben wieder, in der Hand einen Teller mit Sandwiches.
"Danke", sagte Amy, als Sophie ihnen einen guten Appetit wünschte und folgte Frank Markasian dann mit Kathy zusammmen in die Cafeteria.

tbc: Cafeteria

Sophie Becker

Beitrag von Sophie Becker » 03.01.2010, 14:25

Die Unsicherheit war deutlich in Kathys Gesicht zu sehen, doch Sophie nahm es dem Mädchen nicht krum. Wieso sollte sie auch? Angst war keine Schande, sondern konnte einem manchmal sehr nützlich sein, solange sie nicht das eigene Leben beherrschte.
Der Betreuerin schüttelte sie freundlich die Hand und nickte lächelnd, als die Frau meinte das sie es schön hier hätten.
"Ja, da haben sie recht", stimmte Sophie ihr zu. Inzwischen arbeitete sie gern hier. Anfangs hatte sie so ihre Bedenken gehabt, denn damals war es schon eine Weile her gewesen, das sie mit Kindern zusammen gearbeitet hatte, aber das war längst vergangen. Sophie liebte ihre Arbeit und würde sie für nichts auf der Welt aufgeben. Naja für nichts war vielleicht ein wenig übertrieben.

Sophie wünschte den dreien noch guten Appetit und machte sich dann wieder an die Arbeit. Der Teig für das Stockbrot war inzwischen fertig und auch die Kartoffeln kochten, so das Sophie die Flamme kleiner drehte. Jetzt musste sie sich nur noch um den Dip für die Kartoffeln kümmern und die Marschmelows aus dem Schrank holen. Wenn sie dann nichts vergessen hatte, war alles fertig.

Der Dip war ebenfalls schnell fertig, bestand er doch nur aus Quark, Kräutern und ein paar Gewürzen. Nichts großartiges, aber er schmeckte. Ihr zumindest. Langsam bekam die Betreuerin jedenfalls Hunger. Der Dip war fertig und nun machte Sophie die Kartofflen aus, goß das Wasser vorsichtig ab und ließ die Kartoffeln etwas auskühlen, ehe sie diese mit einer der Helfer in Alufolie wickelte. Es waren auf jedenfall reichtlich kartoffeln die sie dort vorgekocht hatten udn Sophie hoffte, dass die Kids Hunger hatten. Aber nach einer solchen Wanderung war dies meistens der Fall.

Nachdem die Kartoffeln eingepackt waren, holte Sophie die Marschmellows aus dem Schrank, sowie Getränke. Die Essenssachen packten sie in mehrere Körbe und zum Schluss fehlten nur noch Becher und Besteck. Beides landete ebenfalls in einem der Körbe. Jetzt musste alles nur noch verladen werden.

"Danke für die Hilfe Elena", bedankte sich Sophie bei der Frau, die ihr geholfen hatte und machte sich nun daran ebenfalls ein Sandwich zuzubereiten, denn allmählich hatte die Betreuerin auch Hunger. Da sie schon mal dabei war, machte sie für Mike auch eines und für Cheyenne, auch wenn diese, laut eigener Aussage keinen Hunger hatte.

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Mike Brown
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Beitrag von Mike Brown » 24.03.2010, 00:44

cf: Mädchenschlafsaal RR

Zusammen gingen sie das kurze Stück bis zu dem Gebäude mit der Cafeteria und der Küche. Alles war bereits dunkel, denn da die Schüler heute Abend nicht hier waren, war das Personal schon früher nach Hause gegangen. Mike öffnete die Tür und schaltete erst einmal das Licht ein. Dann ließ er Kathy eintreten und ging mit ihr zur Küche. Auch hier musste er erst einmal das Licht anmachen, bevor sie zum Kühlschrank gehen konnten um sich etwas zu essen zu holen.

“So, auf was hast du den Lust?”, fragte der Arzt das Mädchen und öffnete die Tür des Kühlschranks. “Wir haben Käse, Schinken und Wurst. Oder möchtest du dir selber etwas aussuchen?”, zählte er ihr einige Dinge auf, die er im Kühlschrank entdeckt hatte.

Dann fiel ihm noch einmal der verwirrte Gesichtsausdruck des Mädchens ein, als er ihr vorgeschlagen hatte mit zur Krankenstation zu gehen. Vielleicht wäre es besser wenn er ihr erklären würde, dass er hier als Arzt arbeitete, damit sie ihn besser verstehen konnte. “Ach Kathy. Ich bin hier keiner der Betreuer, sondern der Arzt der Schule. Ich helfe nur den Betreuern, wenn es viel zu tun gibt. Wir sind halt wie eine große Gemeinschaft und jeder hilft jedem wenn Not am Mann ist.”, erklärte er ihr ruhig und wartete dann bis sie ihm sagte was sie essen wollte.
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Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 24.03.2010, 10:26

cf: Mädchenschlafsaal RR

Mike hatte gewartet. Seine Äußerung das er es verstehen konnte, was das umziehen anging, hatte Kathy gar nicht mitbekommen. Ansonsten hätte sie sich sicherlich gefragt, was er damit meinte. Hatte er am Ende doch etwas mitbekommen. Aber so kam sie nicht einmal auf die Idee, das er etwas von ihrem Missgeschickt mitbekommen hatte. Als Kathy fertig war, verließ sie mit Mike und Hammy, sowie ihrem Kulturbeutel im Arm den Schlafsaal. Sie würden jetzt die Küche plündern. Soviel wollte Kathy aber gar nicht essen und wieso plündern? Sie hatte gedacht das sie sich immer etwas nehmen konnte, wenn sie hunger hatte. Das Mike dies als Scherz gemeint hatte, war dem Mädchen entgangen.

Sie folgte ihm schweigend über den dunklen Schulhof. Ängstlich sah sich kathy immer wieder um, drückte den Stoffdrachen fest an sich und war mehr als froh, als sie das Gebäude erreichten. Dort machte MIke Licht und ließ Kathy eintreten. Zusammen gingen sie weiter in die Küche, die ebenfalls im dunklen lag. Auch hier schaltete Mike das Licht an und trat dann an den Kühlschrank. Als er wissen wollte, auf was Kathy Lust habe, zuckte sie mit den Schultern. Sie wußte es nicht. Er schlug ein paar Sachen vor und fragte dann, ob sie sich selber etwas aussuchen wollte. Kathy stand etwas entfernt vom Kühlschrank und wußte nicht so recht was sie machen sollte. Ihr Bauch tat weh, weil er hunger hatte. Kein Wunder das letzte Mal hatte sie heute morgen eine Kleinigkeit gegessen.

Vorsichtig legte Kathy ihren Stoffdrachen und den Kulturbeutel auf die Ablage und trat auf Mike zu. Dieser erklärte ihr in dem Moment das er gar kein Betreuer sei, sondern Arzt. Jetzt verstand Kathy die Sache mit der Krankenstation. Trotzdem war sie verwirrt und brauchte einen Moment um das zu begreifen, was Mike ihr eben gesagt hatte.
"Ärzte sind doof", kam es dann über ihre Lippen. Kathy mochte keine Ärzte, denn die konnte ihre Oma nicht helfen und ihr gaben sie Tabletten die sie müde machten.
Kathy sah Mike nicht an, als sie ihm sagte das sie Ärzte doof fand, denn ihn hatte sie eigentlich gemocht.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, ging Kathy zum Kühlschrank und warf einen Blick herein. Käse war okay. Wurst mochte sie nicht so gerne. Sie holte den Käse heraus und legte ihn auf die Ablage. Dann kehrte sie zu Hammy zurück und setzte sich neben ihn auf die Küchenzeile.

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Mike Brown
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Beitrag von Mike Brown » 26.03.2010, 00:11

Selbst auf seinen kleinen Scherz hatte Kathy nicht lachen können. Das fand Mike schade, denn er war immer der Meinung, dass Jugendliche in diesem Alter noch so viel wie möglich lachen sollten. Das Leben würde später noch ernst genug werden. Aber vielleicht würde sie noch munterer werden wenn sie erst einmal eine Weile hier war und ihre Angst etwas nachgelassen hatte.

Auf dem Weg zur Küche fiel ihm auch auf, dass Kathy nicht nur große Angst vor den anderen Schülern hatte, sondern sich auch vor der Dunkelheit fürchtete. Also war es wohl das Beste gewesen sie mit zur Krankenstation zu nehmen, sonst wäre sie heute Nacht ganz alleine im Schlafsaal gewesen und hätte sich mit Sicherheit gefürchtet.

In der Küche legte Kathy erst einmal ihre Sachen auf eine der Ablagen und erklärte ihm dann, nachdem er ihr mitgeteilt hatte, dass er kein Betreuer sondern ein Arzt war, dass sie keine Ärzte mochte. “Das ist schade, denn so ein Arzt wie du aus den Arztpraxen in der Stadt kennst, bin ich nicht. Oder halt nur wenn ihr krank seid. Ansonsten mag ich es eher ein Freund für euch zu sein mit dem ihr über alles reden könnt. Aber warum magst du eigentlich keine Ärzte?”, fragte er sie mit einem lächelnden Gesichtsausdruck während Kathy schweigend zum Kühlschrank ging und eine Packung mit Käse heraus nahm. Sie legte sie auf die Ablage und setzte sich dann neben ihr Stofftier auf den Küchenschrank.

“Also Käse.”, sagte Mike zu sich selbst und holte schon einmal zwei Scheiben Brot aus dem Küchenschrank. Rasch strich er etwas Butter auf die Scheiben und belegte sie mit Käse, denn auf Wurst hatte er heute Abend auch keine Lust mehr. Fertig damit nahm er einen Teller, legte das Brot von Kathy darauf und reichte ihr den Teller. “Ich wünsch dir einen guten Appetit.”, meinte er und begann dann damit seine Scheibe Brot zu essen.
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Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 26.03.2010, 22:24

Mike erklärte das er nicht so ein Arzt sei, wie in den Praxen der Stadt. aber dies interessierte Kathy nicht wirklich. Arzt war Arzt. Auch wenn Mike, im Gegensatz zu dem Arzt in Great Falls, der ihr ihre Medikamente verschrieb, nett war. Und hätte er nicht gesagt das er Arzt wäre, hätte es Kathy nie für möglich gehalten.
Mike wollte eher ein Freund sein, als ein Arzt, so wie Frank, der ihr Großvater sein wollte. Dabei hatte Kathy doch einen. Wobei zwei sicher auch nicht schlecht wären. Auf jedenfall mochte sie Frank, irgendwie. Und Mike mochte sie ja auch, aber eben keine Ärzte.
Wieso das so war, wollte Mike natürlich auch gleich wissen. Kathy zuckte mit den Schultern, während sie den käse aus dem Kühlschrank nahm.

"Sie können meiner Granny nicht helfen und mir geben sie Tabletten die mich müde machen, ich mag die nicht nehmen.", gab ihm kathy dann zu verstehen. Ihre Stimme war zum Ende hin immer leiser geworden. Der Gedanke an ihre Oma tat weh. kathy vermisste sie schrecklich und unterdrückte die Tränen. Sie wandte sich von Mike an und setzte sich auf die Küchenzeile. Heulen wollte sie nicht mehr, denn heulen taten nur Babys, Genauso wie nur Babys sich in die Hose machten.

Schweigend sah das Mädchen zu, wie Mike zwei Scheiben Brot herausholte und ihr schließöich ein mit Käse belegtes Brot reichte.
"Danke", erwiderte Kathy, nahm hungrig das Brot und biss ab. es schmeckte nicht schlecht.
"Kann ich ein Glas Milch haben?", fragte sie dann leise, den Kathy hatte nicht nur Hunger, sondern auch Durst.

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Beitrag von Mike Brown » 27.03.2010, 20:49

“Oh natürlich. Verzeih bitte, aber das hatte ich völlig vergessen.”, meinte Mike und ging noch einmal zu dem Kühlschrank zurück. Er legte sein Brot kurz auf der Ablage ab und öffnete dann die Tür des Kühlschrankes und holte eine Packung mit Milch heraus. Danach nahm er ein Glas und goß von der Milch hinein. Fertig damit stellte er die Packung zurück in den Kühlschrank und reichte Kathy das Glas.

Dann sah er sie an. “Das die Ärzte deiner Oma nicht mehr helfen können, tut mir leid. Aber manchmal ist das leider so, auch wenn man das bei geliebten Menschen nicht wahr haben will. Und das du die Tabletten, die du im Moment bekommst nicht magst, kann ich gut verstehen. Doch ohne sie hättest du noch mehr Angst. Jedoch verspreche ich dir, dass wir daran arbeiten werden damit du die Tabletten nach und nach absetzen kannst. Allerdings braucht das Zeit und du musst dazu bereit sein gegen deine Ängste anzukämpfen. Aber wir alle werden dir dabei helfen und mit der Zeit wirst du sehen, dass die anderen Schüler dir nichts tun werden, denn auch sie haben schon einiges erlebt und viele von ihnen wissen daher wie schlimm es ist geschlagen und geärgert zu werden.” Mike lächelte Kathy noch einmal aufmunternd zu und nahm dann sein Brot und aß es zu Ende.
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Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 28.03.2010, 17:35

Mike entschuldigte sich, weil er es vergessen hatte. Dabei hatte Kathy doch vorher gar nicht gesagt, das sie etwas trinken wollte. Aber kurz darauf reichte Mike ihr ein Glas Milch und Kathy nahm es mit roten Kopf entgegen. Irgendwie war es ihr peinlich. Nicht nur das mit der Milch und Mikes Entschuldigung, die ja gar nicht nötig gewesen wäre, nein auch die ganze Situation. Sie machte hier einen ziemlichen Umstand, etwas das Kathy gar nicht so recht war.

Mit dem Brot in der Hand hörte Kathy dem Arzt zu, der sich entschuldigte, weil man ihrer Oma nicht helfen konnte. Gleichzeitig versprach er ihr aber das sie hier daran arbeiten würden das Kathy ihre Tabletten nicht mehr bräuchte. Das Mädchen senkte daraufhin den Kopf und sah zu Boden. Es wäre schön, keine Angst mehr zu haben, aber Kathy konnte es sich beim besten Willen nicht vorstellen, einmal keine Angst mehr zu haben. Sie lebte schon so lange damit, das ihre Angst inzwischen längst zu einem teil von ihr geworden war und sie dann sicher etwas vermissen würde. Dies aber behielt sie für sich.
Zudem müsste sie ja auch bereit sein sich ihren Ängsten zu stellen und genau da lag der Knackpunkt, denn Kathy wußte nicht, ob sie dies überhaupt konnte. Egal wie nett die anderen Schüler auch sein mochten und das sie ihr nichts taten, das mochte ja alles stimmen, aber die ANgst war trotzdem da. Sie ließ sich eben nicht ausschalten.

Kathy hatte die Lippen fest zusammengepresst und sah noch immer auf den Boden vor sich. Sie wußte nicht was sie sagen sollte und schwieg daher. Ihre Milch hatte sie noch nicht angerührt. Sie stand auf der Ablage neben ihr. Lediglich ihr Brot hatte sie inzwischen aufgegessen.
"Ich ...ich glaub das kann ich nicht", gestand sie Mike dann leise. Die Vorstellung sich ihren Ängsten zu stellen, machte Kathy eher noch mehr Angst.

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Beitrag von Mike Brown » 28.03.2010, 23:02

Mike bemerkte das es Kathy peinlich war, dass er sich bei ihr entschuldigt hatte, weil er nicht daran gedacht hatte sie danach zu fragen ob sie auch etwas trinken wollte. Dabei war das für ihn selbstverständlich gewesen sich für seine Vergesslichkeit bei ihr zu entschuldigen. Aber offensichtlich war Kathy das nicht gewöhnt. Um sie jedoch nicht noch mehr zu verunsichern ging er nicht weiter darauf ein und wartete, an den Schrank gelehnt, bis Kathy ihr Brot gegessen hatte.

Erst als sie fertig war und leise erklärte, dass sie nicht wusste ob sie es schaffen würde ihre Ängste zu besiegen, ging er zu ihr und nahm sie in den Arm. “Du wirst es schaffen. Da bin ich mir ganz sicher.”, versuchte er ihr Mut zu machen. “Was hälst du davon wenn du in den nächsten Tagen erst einmal bei mir auf der Krankenstation schläfst. Und morgens, wenn du Unterricht hast, wird immer einer von uns, entweder einer der Krankenschwestern oder meine Kollegin oder ich, mit dir in den Unterricht gehen und sich neben dich setzen. So hast du die Sicherheit das du nicht alleine bist und kannst dich in Ruhe an die anderen gewöhnen.”, schlug er ihr vor. Allerdings musste er Peter und die anderen Betreuer erst einmal von seiner Idee überzeugen. Aber das würde schon klappen, da war Mike sich sicher.

Dann drückte er Kathy noch einmal leicht und ließ sie wieder los. Lächelnd sah er sie an und fragte: “Möchtest du noch ein Stück Brot oder bist du satt?” Denn er wollte ja nicht, dass das Mädchen hungrig schlafen gehen musste.
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Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 30.03.2010, 11:45

Kaum das kathy ihre Bedenken geäußert hatte, da nahm Mike sie auch schon in den Arm und sprach ihr mut zu. Das Mädchen wünschte sich er möge recht haben, die war sich da aber alles andere als sicher.
Als sie dann seinen Vorschlag hörte, riss Kathy panisch die Augen auf. Nicht etwa weil sie die Idee von Mike nicht gut fand, nein viel mehr hatte sie Angst davor was die anderen dann von ihr denken würden, wenn sie zum einem nicht mit ihnen im Schlafsaal schlief und dann auch noch zum Unterricht begleitete wurde.

"Nein, nein, nein....Das...das geht nicht", erklärte sie Mike panisch und schüttelte den Kopf. Mike hatte sie inzwischen los gelassen und sicher würde er gleich wissen wollen, wieso das nicht ging. "Sie werden reden und mich damit aufziehen. Nein. das....das will ich nicht. Ich schaff das schon", erklärte sie Mike mit zitternder Stimme und fügte in Gedanken Irgendwie hinzu. Denn wie sie das packen sollte, wußte Kathy nicht. Wenn sie schon eben auf der Lichtung solche Angst vor den anderen gehabt hatte, wie sollte sie dann mit ihnen in einem Raum schlafen und auch noch im Unterricht mit ihnen zusammen sitzen.
Aber sie musste es schaffen, sonst würden die anderen sie für ein Baby halten, einen Angsthasen und das wollte Kathy nicht sein.

Als Mike wissen wollte, ob sie noch ein Brot wolle, schüttelte Kathy mit dem Kopf. Sie war fertig und hatte auch keinen Hunger mehr. Das einzige was Kathy jetzt wollte, war ins Bett. Sie war müde. Der Tag hatte sie geschlaucht. Schnell trank sie noch ihre Milch aus, rutschte dann von der Ablage und brachte den Teller und das Glas zur Spüle, wo sie es abwusch und abtrocknete. Das hatte sie im Heim auch immer gemacht, denn da gehörte es sich so, das man, wenn man sich ein Glas oder einen Teller nahm, dieses auch wieder abwusch und in den Schrank zurückstellte. So tat Kathy dies hier auch. Als sie fertig war wandte sie sich wieder Mike zu.

"Kann ich ins Bett?", fragte sie müde. Innerlich war sie noch immer angespannt und das Herz schlug nach wie vor gegen ihre Brust, ganz so als würde es herausspringen wollen.

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Mike Brown
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Beitrag von Mike Brown » 30.03.2010, 23:07

Kathy reagierte fast panisch auf seinen Vorschlag sie mit in den Unterricht zu begleiten, was gut zu verstehen war. Allerdings wusste sie auch nicht, dass es hier eigentlich üblich war, dass beide Betreuer der Gruppe im Unterricht anwesend waren. Also konnte man leicht sagen, dass statt Marc oder Hannah er halt er ein wenig half, ohne das es den anderen Schüler großartig auffiel. Aber da sie, wenn auch mit zittriger Stimme meinte, dass sie es schon schaffen würde, wollte er sie nicht weiter drängen, denn schließlich sollte sie ja lernen mit ihren Ängsten klar zu kommen und die Einstellung, die sie eben gezeigt hatte, war zumindest ein kleiner Anfang. Außerdem hatten die anderen Betreuer ihre große Angst ebenfalls mitbekommen und würden im Unterricht schon auf sie aufpassen.

“Diese Einstellung ist gut und du wirst sehen so schlimm wird der Unterricht mit den anderen auch nicht.”, meinte Mike zuversichtlich und beobachtete dann wie Kathy, nachdem sie fertig war, dass Glas und den Teller nahm, zur Spüle ging und damit begann die Sachen abzuspülen. Zuerst wollte er ihr helfen, aber da es sich nur um den einen Teller und das Glas handelte, hielt er sich zurück und wartete bis sie fertig war. “Du bist wirklich sehr ordentlich.”, lobte er das Mädchen und nickte dann, als sie fragte ob sie nun ins Bett könnte. “Ja, natürlich. Es ist ja auch schon spät genug. Komm gehen wir.” Mike machte noch alle Lichter in dem Gebäude aus und ging dann mir Kathy hinüber zur Krankenstation.

TBC: Krankenzimmer 2
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Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 01.04.2010, 09:25

Die Zuversicht des Arztes hätte Kathy auch gern, aber sie war sich da nicht so sicher, ob sie es wirklich schaffen würde. Jedoch war es ihr viel unangenehmer auf der Krankenstation zu schlafen und von einem Betreuer zum Unterricht gebracht zu werden. Sie hatte eh schon zuviel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, machte zuviele Umstände.
Mike ging jedenfalls nicht weiter darauf ein, außer das er ihr Mut zusprach.

Nachdem Kathy ihren Teller und ihr Glas abgespült hatte, lobte er sie indem er meinte, sie wäre sehr ordentlich. Kathy sah ihn verlegen an und zuckte leicht mit den Schultern. "Im heim mussten wir unsere Sachen selbst abwaschen, wenn wir uns außerhalb der Essenszeiten etwas aus der Küche holten.", erklärte sie. Daher war das für sie nichts ungewöhnliches, sondern genau das Gegenteil. Kathy kannte es nicht anders und so ordentlich empfand sie sich nun auch wieder nicht. Das man das abwusch, was man selbst benutzt hatte, sollte doch selbst verständlich sein. Immerhin war sie hier nicht zu Hause, sondern nur zu Gast. Wobei sie zu Hause auch geholfen hatte, egal ob im Stall oder eben im Haushalt. Ihre Eltern hatten sie so erzogen.

Als Kathy meinte sie wäre müde und würde jetzt gern schlafen gehen, nickte Mike. Schnell holte das Mädchen noch seine Sachen von der Ablage und folgte Mike dann nach draußen.

tbc: KS

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Beitrag von Mike Brown » 10.04.2010, 22:50

cf: Krankenstation - Krankenzimmer 2

Geduldig hatte Mike gewartet, bis Kathy ferig im Bad war und wieder zurück in das Krankenzimmer kam. Danach war er mit ihr nach draußen gegangen um hinüber zu dem Gebäude mit der Küche zu gehen.

Es war schön heute Morgen. Die Sonne schien bereits, jedoch spürte man deutlich den nahenden Herbst, denn morgens und abends war es breits schon recht kühl. “Ganz schön frisch heute Morgen.”, meinte er zu Kathy während sie über den Schulhof liefen. “Bald wird es noch kälter werden und bis Anfang Dezember, manchmal sogar schon früher haben wir den ersten Schnee. Magst du Schnee?”, fragte er sie um ein Gespräch mit ihr zu beginnen und dabei vielleicht auch noch ein wenig mehr über sie zu erfahren.

In der Küche war heute morgen nicht viel los. Nur zwei Frauen waren dabei die ersten Vorbereitungen für das Mittagessen zu treffen, denn bis dahin sollten eigentlich alle wieder zurück in der Schule sein. Dann würde für Kathy der Moment kommen wo sie auf die anderen treffen würde, denn sie konnte sich ja nicht für immer bei ihm auf der Krankenstation verstecken. Aber jetzt mussten sie erst einmal zusehen, dass sie etwas zu essen bekamen. “Wollen wir uns die Arbeit teilen?”, fragte er sie, damit es ihr nicht zu langweilig wurde, während er sich um das Frühstück kümmerte. “Ich würde sagen, du holst uns etwas Wurst, Käse und Butter aus dem Kühlschrank. Marmelade, Nutelle und Müsli findest du in dem Schrank neben dem Kühlschrank, falls du darauf Lust hast. Ich besorge uns in der Zwischenzeit etwas zu trinken, die Brötchen und das Geschirr und Besteck. Was möchtest du denn trinken?” Mike ging etwas zur Seite, da einer der Frauen an ihm vorbei wollte und wartete dort was Kathy von seinem Vorschlag hielt.
[align=center]Das nebenstehende Avatarbild basiert auf dem Bild "Ewan McGregor at the Stormbreaker London premiere." aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der Creative Commons Attribution 3.0 Unported Lizenz. Der Urheber des Bildes ist Caroline Bonarde Ucci.[/align]

Kathryn Linton

Beitrag von Kathryn Linton » 11.04.2010, 18:26

kurz nach 8 Uhr

Als Kathy mit Mike zusammen die Krankenstation verließ und nach draußen trat, merkte das Mädchen sofort wie kalt es geworden war. Auf ihrer Haut bildete sich eine Gänsehaut und sie fror doch ziemlich. Gestern Abend hatte sie die Kälte gar nicht so bemerkt, aber heute morgen schlug sie ihr förmlich ins Gesicht. Lange würde es wohl nicht mehr dauern, bis sich die Blätter färbten. Das mochte Kathy so am Herbst, wenn die Blätter in die verschiedensten Farben leuchteten. Rot, Braun, Orange. Das sah einfach toll aus.
Als Kathy noch klein war, hatte ihre Mum ihr immer eine Geschichte erzählt von einem Mädchen, welches die Farben auf die Erde brachte. Jetzt, wo Kathy an den nahenden Herbst dachte, fiel ihr diese Geschichte wieder ein, leider wußte sie nicht mehr genau um was es in der Geschichte ging, aber das mit dem Mädchen und den Farben war ihr im Gedächnis geblieben. Den Namen des Mädchen wußte sie auch nicht mehr so genau. Leider. Ein leiser Seufzer kam über Kathys Lippen, als sie daran dachte.

Mikes Stimmte riss sie aus den Gedanken. Was er sagte, hatte sie jedoch gar nicht wirklich mitbvekommen, nickte aber trotzdem, weil mand amit meistens nichts verkehrt machte. Schnell schloss Kathy zu dem Arzt auf und lief mit ihm über den Schulhof. Die Arme hatte das Mädchen eng um den Körper geschlungen. Eine Jacke wäre jetzt nicht verkehrt, aber die lag im Schlafsaal eingepackt im Koffer. Sie jetzt zu holen war blöd, denn gleich waren sie wieder im Warmen.
Als Mike erzählte das meist Anfang Dezember der erste Schnee fiel, versuchte sich Kathy vorzustellen, wie dann alles aussehen mochte. Aber so wirklich gelingen wollte ihr das nicht.
"Oja, Schnee ist toll. Früher hab ich mit meinen Eltern immer Schneemänner in der Einfahrt gebaut, die ganze Reihe lang", erzählte Kathy mit beiten Grinsen, denn die Straße bis zum Wohngebäude war lang. Doch schnell erstarb das Lächeln auf Kathys Gesicht, als sie an die schöne Zeit mit ihren Eltern dachte. Traurigkeit und ein Gefühl der Leere machten sich in ihr Breit. Ihr Blick ging plötzlich ebenfalls ins Leere und zu Boden. An ihre Eltern denken tat weh, weswegen sie es ungern tat. Aber manchmal, so wie jetzt eben, überkam es sie einfach. Wenn sie an die schönen Momente dachte, an die Zeitz, als noch alles in Ordnung war. An die Zeit vor dem Feuer.

Zum Glück betraten sie nun das Gebäude. Hier drin war es angenehm warm und Kathy fror nicht mehr so schlimm wie draußen. In der Küche war nicht viel los und als Mike fragte, ob sie sich die Arbeit teilen wollten, nickte Kathy. So konnte sie sich hoffetnlich etwas ablenken, auch wenn ihr der Hunger grad ein wenig vergangen war. Ein dicker Klos saß jetzt in ihrem Bauch.
Mike zählte derweil die Dinge auf, die sie brauchen würden für das Frühstück und wo Kathys dies alles fand. Zu guter Letzt wollte er wissen, was sie trinken wollte.

"Ähm. Saft, wenn's geht", erwiderte Kathy nach kurzem überlegen und machte sich dann dran die Sachen, die Mike gerade aufgezählt hatte, aus dem Schrank zu holen.
Kurz darauf standen, Wurst, Käse, Butter, Marmelade, Schokocreme, Erdnussbutter und Müsli auf einem Tisch in der Cafeteria. Denn in der Küche gab es keinen Tisch zum Essen und so hatte Kathy die Sachen rüber auf einen der Tische gebracht. Als sie damit fertig war, stand sie in der Küche und dort anscheint etwas im Weg, denn eine der Frauen, die gerade am Zubereiten des Mittagessens waren, stieß plötzlich mit ihr zusammen. Kathy zuckte vor Schreck regelrecht zusammen und gab stammelnd eine Entschuldigung von sich. Gleichzeitig spürte sie, wie sie heß im Gesicht wurde, ein sicheres Zeichen dafür, das sie knallrot geworden war. Am liebsten wäre sie geflüchtet, doch sie drehte sich nur um und ging rüber in die Cafeteria, wo sie sich an den Tisch setzte, den sie eben schon gedeckt hatte.

tbc: Cafeteria

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