Lehrerzimmer

Hier findet ihr den Aufenthaltsraum, das Lehrerzimmer, die Klassensäle und auch die Cafeteria
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Nick Bankins
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Beitrag von Nick Bankins » 26.05.2010, 20:35

Nachdem Hannah, Jennifer und Mia sich zu Wort gemeldet hatten, wartete Peter noch einen Moment um Marc zu Wort kommen zu lassen, doch er schien sich im Moment nicht weiter zu den Dingen, die sie bespachen, äußern zu wollen. Also ergriff Peter wieder das Wort. “Da hast du Recht Mia. Katzen sind unberechenbar und können auch sehr schnell ärgerlich werden wenn sie ihre Ruhe haben wollen. Zwergziegen sind da wahrscheinlich um einiges besser. Und mit den Schülern, die bei der Pflege der Tiere mithelfen wollen, sollten wir vorher erst einmal ein Gespräch führen und ihnen dabei ganz genau erklären was sie alles tun müssen. Auch wieviel Zeit sie dafür opfern müssen sollten wir ihnen erläutern. Und eine Kontrolle, ob die Schüler ihren Pflichten, die sie freiwillig übernommen haben, nachkommen, haben wir durch den Tierpfleger. Er wird einen Plan erhalten wer sich um was kümmern möchte und wenn diese Arbeiten nicht erledigt wurden, kann er nachsehen wer dafür zuständig war und ob er sich entschuldigt hat. Sollte er sich nicht entschuldigt haben, muss er uns Bescheid sagen und wir müssen dann mit dem Betreffenden sprechen. Allerdings denke ich, dass es nicht nur eine Bestrafung bei nicht erfüllen der Arbeit geben sollte, sondern auch eine Belohnung für Schüler geben, die sich vorbildlich um die Tiere kümmern. Ich denke dabei bei den jüngeren vielleicht an einen Kinobesuch mit Begleitung oder auch einmal eine Fahrt in die Stadt für die älteren, bei denen wir sowieso langsam damit beginnen müssen sie wieder an das Leben außerhalb der Schule zu gewöhnen.”, erklärte er seinen Kollegen wie er sich das mit den Tieren vorstellte und überlegte dann wegen dem Einwand von Jennifer wegen der Badeanzüge.

Natürlich hatte sie recht damit, dass einige Schüler Probleme damit haben würden sich vor den anderen auszuziehen oder in Badeanzügen herum zu laufen. Aber dennoch fand er es wichtig die Schwimmhalle zu bauen, um den Schülern eine Möglichkeit zu bieten gefahrlos schwimmen zu gehen wenn sie wollten. “Das stimmt, dass ich nicht möchte, dass die Schüler in aufreißenden Klamotten herum laufen. Und das wird auch weiterhin nicht erlaubt sein. Der Badeanzug darf nur in der Schwimmhalle getragen werden. Wobei deine Aussage, dass das Aussehen eines Menschen nicht wichtig ist, genau auf das zutrifft was wir schon gesagt haben. Die Schüler sollen lernen zu akzeptieren das andere durch Verletzungen oder sonstige Dinge einach anders aussehen, aber dennoch ihre Freunde sein können. Und diejenigen die anders aussehen sollen lernen ihren Körper zu akzeptieren, in dem sie sehen, dass ihre Freunde sie nicht auslachen wenn sie sich mit den Narben vor ihren zeigen. Das stärkt auf jeden Fall ihr Selbstbewusstsein. Und das brauchen sie um später im normalen Leben weiter zu kommen. Aber um sie nicht zu sehr unter Druck zu setzen, können wir den Schwimmunterricht auch als AG anbieten, die ich gerne übernehmen werde. So können sie frei entscheiden ob sie beim Schwimmen mitmachen wollen oder nicht und vielleicht lassen sie sich durch ihre Freunde irgendwann davon überzeugen einmal mitzugehen. Aber in erster Linie geht es mir hauptsächlich darum den Schülern die Möglichkeit zu bieten, wenn es warm ist, in ihrer Freizeit auch einmal schwimmen zu gehen, ohne dazu in den See gehen zu müssen. Das sie mit den Füßen mal im flachen Wasser herum laufen ist ja nicht schlimm, aber wir wissen das es einige gibt die immer mal wieder hinaus in den See schwimmen und dort sind die Strömungen unberechenbar. Bisher hatten wir Glück und es ist nichts passiert, aber wer weiß wie lange das noch gut geht. Wenn nämlich einmal etwas passiert, dann werden wir große Probleme bekommen und womöglich wird ein Unfall dazu führen, dass der See durch einen Zaun unzugänglich gemacht werden muss und das wäre schade, da er für viele ein Rückzugsort ist wo sie ihre Ruhe haben und sich erholen können.”

Die übrigen Dinge die Hannah und Jennifer noch vorgeschlagen hatten, schrieb Peter sich auf, denn wenn sie die Scheune und die Schwimmhalle errichtet hatten, dann war ihr Geld, dass sie noch übrig hatten, für dieses Jahr aufgebraucht. “Eure anderen Vorschläge finde ich auch interessant und habe sie mir aufgeschrieben. Jedoch haben wir dafür dieses Jahr dann kein Geld mehr. Aber ich werde sie mir für nächstes Jahr merken. Wobei der Hochseilgarten im Frühjahr eh überholt werden muss und bis dahin haben wir wieder etwas Geld und können vielleicht noch ein oder zwei Elemente hinzufügen. Was allerdings das Bogenschießen betrifft, das möchte ich hier nicht anbieten. Schließlich handelt es sich in gewissem Sinn bei den Bogen um Waffen und bei der Vergangenheit von einigen Schülern ist das bestimmt keine gute Idee.”, lehnte Peter die eine Idee von Jennifer generell ab, bevor er sich an Hannah wandte.

“Die Idee mit den Musikinstrumenten ist nicht schlecht. Vielleicht lässt sich da mit den Vereinen in der Stadt etwas machen. So weit ich weiß kann man bei einigen Vereinen Musikinstrumente zu günstigen Preisen mieten und sie sind oft auch dazu bereit den Unterricht zu erteilen. Ich werde mich mal bei diesen Vereinen erkundigen. Vielleicht lässt sich da etwas machen. Und ansonsten können wir im nächsten Jahr, wenn wir wieder Geld haben, gerne die Schüler einmal fragen an was sie Interesse hätten. Jedoch welche Tiere sie toll fänden können wir gerne morgen im Unterricht gleich mit ihnen besprechen, genauso wie wir ihnen die Vorschläge für die AGs vortragen sollten und ihnen die Möglichkeit geben sollten eigene Vorschläge für die AGs zu machen.” Fertig mit dem was er sagen wollte, nahm der Schulleiter erst einmal seine Kaffeetasse und trank einen Schluck daraus, da er von dem vielen reden einen ganz trockenen Mund hatte.

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Elizabeth West
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Beitrag von Elizabeth West » 26.05.2010, 23:34

Zum Teil konnte Hannah Jennifers Einwände verstehen, aber auch Peter hatte mit seiner Einstellung Recht. Es wäre gut für die Schüler, wenn sie lernten mit ihren Narben, die sie möglicherweise erlitten hatten, oder auch mit anderen äußerlichen Problemen zurecht zu kommen. Aber es sollte nicht verpflichtend sein, damit die Schüler selbst entscheiden konnten, ob sie daran teilnehmen wollten oder nicht. Da wäre Peters Vorschlag, dass sie auch eine AG daraus machen sollten, wahrscheinlich das beste für die Schüler und dass die Schüler Interesse daran hatten zu schwimmen, zeigte sich alleine dadurch, dass sie immer wieder im See schwimmen gingen, obwohl sie es eigentlich nicht sollten.

Der Vorschlag, dass sie auch Bogenschießen machen konnten, gefiel Hannah auch nicht. Bei dem Hintergrund, den manche Schüler hatten, war es vermutlich zu gefährlich so etwas anzubieten. Dann wäre es vielleicht besser ein paar weitere Ballspielarten zu ermöglichen, wobei sie ja auch keine Baseballutensilien in der Schule hatten, damit sich die Schüler nicht mit den Schlägern verletzten konnten. Tischtennis dagegen dürfte ähnlich gefährlich sein, wie alle anderen Sportarten auch und die Schläger waren auch nicht stabil und groß genug, dass man sie zu sehr Zweck entfremden konnte. Aber die beste Möglichkeit herauszufinden, was die Schüler wollten, wäre wirklich sie zu fragen und sich dann zu überlegen, was sie davon mit ihren finanziellen umsetzen konnten. "Ich denke auch, dass wir das morgen im Unterricht besprechen sollten."

Auch bei den Tieren sollten die Schüler ein Wort mitreden dürfen, denn sie wollten die Tiere ja für sie anschaffen und wenn sie irgendeine Tiersorte überhaupt nicht mochten, dann würde es auch nichts bringen diese Tiere hier zu halten. Zwar konnten sie nicht alle Wünsche erfüllen, aber wenn die Mehrheit es wollte und es irgendwie machbar war, dann sollten sie es zumindest versuchen. "Wir können die Schüler morgen ja auch einmal fragen, was sie von der Idee, dass wir mit einem der Musikvereine in Saint Agnes Kontakt aufnehmen halten und wenn es sie interessiert, mit dem Verein sprechen, ob das möglich wäre.", schlug sie noch vor, denn wenn sie recht günstig Instrumente mieten konnten, dann könnten sie das vielleicht auch noch in diesem Jahr machen, wenn die Schüler überhaupt Interesse daran hatten.

Jennifer Adams

Beitrag von Jennifer Adams » 28.05.2010, 10:04

Von Marc kam nichts mehr, nachdem Jenny ihn doch ziemlich angefahren hatte. War er jetzt sauer auf sie? Es schien fast so. Jenny selbst beruhigte sich nur langsam wieder. Ihr dröhnte der Kopf und schwindlich war ihr ebenfalls. Die ganze Diskussion ging durcheinander und war im Grunde genommen überflüssig, weil doch eh Peter am Ende bestimmte, was gemacht wurde und was nicht. An seiner Schwimmhalle wollte er festhalten und ließ sich davon auch nicht abbringen. Jenny fand die Idee weiterhin für unnötig. Sicher der See war kein Ort zum Schwimmen, aber als ob die Schüler eine Schwimmhalle davon abhalten würde dort nicht schwimmen zu gehen. Schon als sie Schülerin hier war, waren einige dort im Wasser gewesen. Dann wenn kein Betreuer hinsah und Jenny nahm an das sich dies nicht geändert hatte. Es waren Kinder und die sollten auch mal etwas machen dürfen, was Kindern oder Jugendlichen entsprach.
Ein Zaum um den See zu machen, wie Peters es tun würde, wollte es zu einem Unfall kommen, würde die Kids nicht davon abhalten dort schwimmen zu gehen. Im Gegenteil. Ein Zaun lud erst recht dazu ein.
Zumal,w as war so schlimm daran, den Kids auch mal etwas Freiraum zu lassen? Sie ab und an mal Kinder sein zu lassen? Die meisten hier hatten Dinge erlebt, die kein Erwachsen erleben wollte, wäre es da nicht nur fair, wenn sie ab und an Kind sein durften? Jenny bezweifelte das die meisten hier überhaupt so etwas wie Kindheit gehabt hatten.
Das die Schükler durch das Schwimmbad lernen soltlen, sich und ihren Körper zu akzeptieren, war das dümmste,w as Jenny je gehört hatte. Als ob man sich akzeptieren würde, wenn man sich und andere halbnackt sah und feststellte, dass die anderen besser, dünner aussahen oder auf die Narben an Armen, Beinen oder sonstighen Körperstellen schauten. Aber durch so eine Aussage sah sie auch wieder, das manche Leute keine Ahnugn hatten. Sicher Peetr war, was Drogen anging, ein Experte, aber auf anderen Gebieten, wie z.B. Selbstverletzung oder Essstörungen kannte er sich nicht aus.


Aber sie hielt sich aus der weiteren Diskussion raus. Es brachte eh nichts, wenn sie etwas sagte. Das merkte sie auch als sie den Vorschlag machte Bogenschießen anzubieten. Das lehnte Peter wehement ab. Weil er darin eine Waffe sah, die manche Schüler hier zweckentfremden konnte.
Das war doch blödsinn. Dann dufte er ihnen auch keinen Stein oder einen Ast in die Hand geben. Damit konnte man viel mehr Schaden anrichten, als mit einem Bogen. Man konnte es auch übertreiben. Die Schule war kein Knast, wo man alles wegschloss, was gefährlich war. Aber selbst dort schafften es die Insassen sich gegenseitig umzubringen. Wäre es da nicht vernünftiger den Schüler den Umgang mit bestimmten Sportgeräten zu erlauben und ihnen auf diese Weise zu zeigen das man Vertrauen in sie hatte? War das nicht wichtiger? Vertrauen war die Basis auf der alles andere aufbaute. Ohne Vertrauen lief hier gar nichts. Aber wie sollten die Schüler Vertrauen aufbauen, wenn die Betreuer es ihnen nicht ab und an gaben? Worte alleine brachten da nichts. Versprechen konnte man bekanntlich viel.
Innerlich schüttelte Jenny den Kopf, sagte aber nichts weiter. Sie war nur froh darüber, dass Peter und hannah einsahen, das man die Schüler mit in die Überlegungen einschließen sollte. Sie sollten mitentscheiden dürfen, was gekauft wurde und was nicht. jenny war gespannt, ob dies dann auch geschehen würde. Falls sich die Mehrzahl also für Sportsachen, wie Baseball entschied, ob das dann wirklich gekauft wurde. Sie bezweifelte es. Somit war das ganze am Ende doch nur eine Phase und zeigte den Kids mal wieder, das man Erwachsenen nicht trauen konnte.

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Marc Flemming
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Beitrag von Marc Flemming » 30.05.2010, 20:10

Da Marc eigentlich der selben Meinung wie Peter und Hannah war, verhielt er sich ruhig und hörte den anderen lieber nur zu. Zumal er Jennifers Einwände nicht so ganz verstehen konnte. Aber da sie selbst betroffen war, sah sie das alles wahrscheinlich anders als die anderen Betreuer hier im Raum. Und den Vorschlag den er noch hatte, wollte er erst einmal mit Peter alleine besprechen, denn dafür müssten noch einige Dinge berücksichtig werden und das wäre für diese Besprechung zu viel.
[align=center]Das nebenstehende Avatarbild basiert auf dem Bild "John Barrowman. Photo taken during filming of Torchwood episode "Meat"" aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der Creative Commons Attribution 2.5 Lizenz. Der Urheber des Bildes ist Rebroad.[/align]

Mia-Lana Vogel

Beitrag von Mia-Lana Vogel » 30.05.2010, 22:03

Mia-Lana schwieg, hörte ihren Kollegen zu und beobachtete unauffällig Jenny. Das junge Frau bereitete ihr große Sorgen. Irgendetwas musste passieren, doch ohne Jenny's Kooperation konnte sie ihr nicht helfen. Fast hätte Mia geseufzt, doch sie unterdrückte diesen Impuls im letzten Moment und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Diskussion. Auh Marc und Jenny hielten sich inzwischen zurück, was hoffen ließ, dass die Versammlung bald beendet werden konnte. Mia war verdammt müde, ihre Gedanken schweiften schon wieder ab.

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Nick Bankins
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Beitrag von Nick Bankins » 31.05.2010, 20:46

Außer Hannah sagte niemand mehr etwas zu dem was Peter gesagt hatte zu sagen. Daher ging der Schulleiter davon aus, dass alle so weit mit dem was sie besprochen hatten, einverstanden waren. Trotzdem blickte er alle noch einmal fragend an und gab ihnen noch einen Moment Zeit, bis er sich dazu entschloss die Besprechung zu beenden.

“Wenn keiner mehr etwas zu sagen hat, dann würde ich sagen, dass wir die Besprechung langsam beenden können. Oder hat jemand von euch noch etwas was er mit allen besprechen möchte?”, gab er allen die Möglichkeit noch über Probleme, die sie mit den Schülern hatten oder andere Dinge zu sprechen.

“Ich hätte auf jeden Fall noch etwas. Alyssa hat sich heute Mittag versucht umzubringen. Sie ist in den See gesprungen und Sophie hat sie im letzten Moment noch herausgezogen. Zum Glück geht es ihr inzwischen wieder besser. Aber dennoch würde ich euch alle bitten in den nächsten Tagen ein Auge auf das Mädchen zu haben, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.”, bat er alle Betreuer und sah dann zu Jenny. “Kommst du bitte noch einmal zu mir bevor du gehst? Ich würde gerne noch einmal mit dir sprechen.”, fragte er sie in ruhigem, freundlichem Ton, damit Jenny nicht das Gefühl bekam er wollte sie für das vorzeitige Verlassen der Krankenstation rügen. Das hatte nämlich wirklich nicht im geringsten vor. Er wollte nur noch einmal mit ihr darüber sprechen wie es jetzt mit ihr weiter gehen sollte.

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Elizabeth West
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Beitrag von Elizabeth West » 01.06.2010, 00:01

Geduldig wartete Hannah ab, ob noch jemand etwas zu ihren oder auch Peters Vorschlägen sagen würde, aber scheinbar hatten weder Mia, noch Marc oder Jennifer weitere Einwände oder Vorschläge und zum Teil war sie froh, dass Peter die Besprechung nun schon beendete.

"Nein, ich habe nichts mehr, was ich besprechen möchte.", erwiderte sie und trank dann noch einen weiteren Schluck von ihrem Kaffee.

Eigentlich hatte sie noch warten wollen, ob die anderen noch etwas zu besprechen hatten, als plötzlich ihr Handy anfing zu vibrieren. Sofort merkte Hannah, wie ihr Herz schneller schlug. Hoffentlich war das nicht das nicht der Tierarzt. "Entschuldigt mich bitte.", sagte sie eilig und stand auf.

Schon als ihr Handy das erste Mal vibriert hatte, war ihr alle Farbe aus dem Gesicht gewichen. Deutlich hatte sie das Gefühl, dass dem Welpen vielleicht etwas passiert sein könnte. Sofort verließ sie das Lehrerzimmer und ging auf den Schulhof, während sie schon einmal ihr Handy aus der Tasche zog und auf das Display blickte. Die Nummer war nicht auf ihrem Handy gespeichert und es wurde nur eine ihr unbekannte Nummer angezeigt, die jedoch die Vorwahl von Saint Agnes hatte. Es konnte sich also eigentlich nur um den Tierarzt handeln. Zwar hatte sie noch mitbekommen, dass es offensichtlich auch große Probleme mit Alyssa gab, aber im Moment waren all ihre Gedanken bei dem Welpen.

tbc: Hannahs Haus

Jennifer Adams

Beitrag von Jennifer Adams » 01.06.2010, 09:00

Sie hatte gehofft gehen zu können, jetzt wo Peter die Besprechung beendete. Zu sagen oder besprechen hatte sie nichts mehr, denn im Grunde war alles gesagt worden. Jenny wollte jetzt nur noch ins Motel, sie fühlte sich erledigt, konnte sich kaum noch auf das konzentrieren was im Raum besprochen wurde. Ein deutliches Zeichen für sie. Bevor sie "nach Hause" fuhr, wollte sie eigentlich noch mit ihrer Gruppe sprechen, ihnen erklären was passiert ist und sich vor allem entschuldigen und danke sagen, denn dazu war sie noch nicht gekommen.

Nur mit halben Ohr bekam sie mit, was Peter bezüglich Alyssa erzählte. Irgendetwas war vorgefallen, doch was drang nicht zu Jenny durch. Sie wollte schon aufstehen, als sie Peters Blick bemerkte und seine Worte vernahm. Er wollte mit ihr reden. Also hatte Mia doch mit ihm gesprochen, ihm erzählt was passiert war. Sie hätte es sich ja denken können. Die junge Frau fühlte sich zurückversetzt in ihre Schulzeit. Eigentlich hatte sie keine Lust zu reden, aber sie nickte. Wie immer irgendwie. Innerlich fühlte sie sich nicht nur ertappt, sondern auch leicht panisch, denn sie fürchtete nun doch rausgeschmissen zu werden. Verstehen würde sie es. Es war halt doch ein Fehler gewesen wieder herzukommen.

Langsam erhob sich Jenny, um zu Peter rüber zu gehen, vermutlich wollte er mit ihr in sein Büro oder so, denn sonst hätten sie hier ja auch einfach sitzen bleiben können. Kaum stand sie, als der Schwindel sie erfasste und im nächsten Augenblick fand sie sich auf den bodenliegend wieder. Nicht das erste Mal das ihr dies passierte. Auch heute war es bereits das zweite Mal. Das einzig nervige, naja sah man mal vom ständigen frieren und dem Schwindel ab. Ansonsten fühlte sie sich eigentlich ganz gut. Doch jetzt umgekippt zu sein, war alles andere als Hilfreich und Jenny war es naja peinlich. Langsam versuchte sie sich aufzusetzten, sah dabei weder Mia, noch Peter oder Marc an. Ihre Blicke konnte sie auch so auf sich spüren.

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Marc Flemming
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Beitrag von Marc Flemming » 01.06.2010, 21:29

Als Peter wissen wollte ob noch jemand etwas hatte was er besprechen wollte, schüttelte Marc den Kopf, denn außer der Sache mit dem Praktikum von Melissa und Sally hatte er nichts mehr. Und da konnten die anderen eh nichts dazu sagen, denn die Erlaubnis dafür musste Peter erteilen.

Kurz darauf entschuldigte sich Hannah und verließ fast kreidebleich das Lehrerzimmer. Zuerst fragte sich Marc was passiert sein konnte, aber dann fiel ihm wieder der kleine Hund ein. Vermutlich hatte ihr Handy geklingelt und deshalb war sie so schnell nach draußen gegangen.

Da Peter Jenny dann bat zu ihm zu kommen, weil er mit ihr sprechen wollte, erhob sich Marc, verabschiedete sich schnell von allen und verließ den Raum.

TBC: Schulhof
[align=center]Das nebenstehende Avatarbild basiert auf dem Bild "John Barrowman. Photo taken during filming of Torchwood episode "Meat"" aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der Creative Commons Attribution 2.5 Lizenz. Der Urheber des Bildes ist Rebroad.[/align]

Mia-Lana Vogel

Beitrag von Mia-Lana Vogel » 01.06.2010, 21:38

Peter fragte, ob jemand noch etwas zu besprechen hätte. Doch es schien alles gesagt worden zu sein. Nur Peter selbst hatte noch ein Anliegen. Er erzählte, dass Alyssa am Mittag versucht hatte sich umzubringen und dass Sophie sie gerettet hätte. Mia wusste bereits davon, doch trotzdem war sie erneut betroffen, als sie von dem Suizidversuch hörte.

Hannah verschwand mit einer Entschuldigung, nachdem ihr Handy vibriert hatte. Die Versammlung begann sich also aufzulösen. Peter bat Jenny, noch zu bleiben, da er mit ihr sprechen wolle. Mia konnte sich denken, worum es ging. Außerdem hatte sie sich sowieso vorgenommen, mit Peter und Jenny zu sprechen. Inzwischen hatte sie auch ein paar Ideen entwickelt.

Die Ärztin stand auf, um zu Peter hinüberzugehen. "Ich wollte gerne mit dir und Jenny sprechen. Hast du Zeit? Wenn du erst mit Jenny alleine sprechen möchtest, warte ich so lange draußen," schlug sie vor. Doch bevor der Schulleiter antworten konnte, hörte Mia hinter sich ein Geräusch und fuhr herum. Jenny lag am Boden. Sie war wieder umgekippt. Mia eilte sofort an ihre Seite. Die junge Frau war schon dabei sich aufzusetzen. "Hey langsam. Lass es ruhig angehen," ermahnte sie Jenny sanft.

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Nick Bankins
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Beitrag von Nick Bankins » 01.06.2010, 22:04

Hannah und Marc hatten offensichtlich nichts mehr zu sagen. Sie verabschiedeten sich und verließen den Raum. Nur Mia kam zu ihm und wollte mit ihm wegen Jenny sprechen. Jedoch bot sie an ihn zuerst alleine mit Jennifer sprechen zu lassen, aber das war nicht nötig, da es bei ihr wahrscheinlich um die selbe Sache wie auch bei ihm ging. Nämlich wie es nun mit Jenny weiter gehen sollte.

Deshalb schüttelte er auch den Kopf. “Nein, ich denke es ist sogar das Beste wenn du gleich hier bleibst, denn du hast bei soetwas mehr Erfahrung wie ich und weißt besser was man tun kann.”

Kaum hatte er zu Ende gesprochen, als er neben sich etwas vernahm, was sich anhörte als ob jemand hingefallen war. Da er Jenny nicht mehr am Tisch sitzen sah, konnte es nur sie gewesen sein.

Er lehnte sich auf seinem Stuhl etwas zurück um an Mia vorbei sehen zu können und sah, dass seine Vermutung richtig gewesen war. Jenny lag auf dem Boden und Mia eilte gerade zu ihr um sich um sie zu kümmern. Auch Peter stand auf und kniete sich neben seinem Sorgenkind auf den Boden. “Komm ich helfe dir aufzustehen.”, bot er ihr an und legte schon einmal den Arm um sie, damit sie beim Aufstehen nicht gleich wieder zusammen sackte und hinfiel.

Jennifer Adams

Beitrag von Jennifer Adams » 01.06.2010, 22:16

Schlimmer konnte es echt nicht mehr kommen. Nicht nur Peter wollte mit ihr reden, nein Mia wollte dabei sein. Als Jenny dies hörte, war sie sich noch sicherer das Mia mit ihm gesprochen und ihm von ihrem Zusammenbruch im Wald erzählt hatte. Super. Soviel zum Thema Schweigepflicht.
Aber dem nicht genug, nein sie musste auch noch vor den Augen der beiden zusammenklappen. Unsanft landete Jenny, beim Versuch aufzustehe, auf dem Boden. Das gab blaue Flecke, wieder ein pasr mehr in ihrer Sammlung und im Grunde nichts neues.

Kaum das Jenny am Boden zu sich kam, war auch schon Mia bei ihr und ermahnte sie sanft es langsam anzugehen. Schnell war eh nicht drin. Im nächsten Augenblick tauchte auch Peter neben ihr auf. Er sah besorgt aus. Und Jenny tat es leid, das sie der Grund dafür war. Denn um sie sollte sich niemand Sorgen machen, das war sie einfach nicht wert. Peters Hilfe beim Aufstehen nahm sie trotzdem an, auch wenn sie dies erst nicht wollte.

Zusammen schaffte sie es wieder auf die Beine und auf einen Stuhl.
"Danke", kam es leise über ihre Lippen. Sie war fertig, fix und alle, allein von dem bisschen Anstrengung. Wie sie es da geschafft hatte durch den Wald zu joggen war Jenny ein Rätsel. Aber im Grunde nicht untypisch, denn egal wie dünn sie war, für Sport hatte sie immer Kraft, auch wenn sie dabei manchmal zusammenbrach.
Die junge Frau schluckte, ihr Blick ging zu Boden, denn ansehen konnte sie im Moment weder Peter noch Mia. Sie fühlte sich mies, weil sie den beiden solche Sorgen und Ärger bereitete. Dabei woltle sie dies gar nicht. Sondern lediglich hier als Betreuerin arbeiten, dochd as konnte sie wohl langsam echt vergessen.

"Es tut mir leid, das ich euch solchen Ärger mache. Wenn du mich jetzt doch rausschmeißen willst, kann ich das verstehen, wirklich", fing sie schließlich an und hob langsam den Kopf. In Jennys Augen bildeten sich Tränen, die sie versuchte runterzuschlucken. Heulen war das Letzte was sie jetzt wollte.

Mia-Lana Vogel

Beitrag von Mia-Lana Vogel » 01.06.2010, 22:51

Peter half Jenny dabei, aufzustehen und sich auf einen Stuhl zu setzen. Mia-Lana zog sich einen Stuhl heran und setzte sich ebenfalls. Jenny entschuldigte sich und erklärte Peter, dass sie es verstehen würde, wenn er sie entlassen würde. Sie wirkte sehr angeschlagen und Mia hätte sie am liebsten in den Arm genommen. Stattdessen meinte sie ruhig: "Ich weiß nicht, was ihr bisher besprochen habt. Da Peter und ich nicht miteinander gesprochen haben, weiß ich auch nicht, auf welchem Stand er ist. Aber ich denke, wir alle drei wollen einen Weg finden, der es dir, Jenny, möglich macht, weiterhin hier zu arbeiten. Ich habe mir Gedanken gemacht und mir ein paar Vorschläge überlegt."

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Nick Bankins
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Beitrag von Nick Bankins » 01.06.2010, 23:22

Ohne sich zu wehren oder etwas zu sagen, ließ Jenny sich beim Austehen und zum nächsten Stuhl gehen helfen. Dort setzte sie sich und erst jetzt bedankte sie sich bei Mia und ihm. Peter nickte ihr kurz zu und zog sich dann einen Stuhl heran und setzte sich neben Jennifer. Als sie sich dann entschuldigte und erneut meinte, dass sie es verstehen würde, wenn er sie nun rausschmeißen würde, schüttelte Peter den Kopf und nahm sie in den Arm, da er die kleinen Tränen, die sich in ihren Augen gebildet hatten, gesehen hatte.

“Jenny, ich habe dir doch schon auf der Krankenstation gesagt, dass ich nicht vorhabe dich rauszuwerfen. Aber wie Mia schon gesagt hat, müssen wir einen Weg finden damit es dir wieder besser geht. Und ich denke dazu sollten wir uns einmal die Vorschläge, die Mia hat, in Ruhe anhören. Einverstanden?”, fragte er die junge Frau in seinem Arm behutsam, sah aber dann etwas verwundert zu Mia, weil er nicht verstand was sie mit dem 'auf welchem Stand er ist' gemeint hatte. War inzwischen etwa noch etwas vorgefallen was er nicht mitbekommen hatte? Möglich wäre es, denn da er erst gegen Mittag mit den Schülern zurückgekommen war, wusste er nicht was heute Morgen auf der Krankenstation losgewesen war.

Jennifer Adams

Beitrag von Jennifer Adams » 02.06.2010, 08:28

Kaum das Jenny ihre Entschuldigung zum Ausdruck gebracht hatte, nahm Peter sie in den Arm. Es fühlte sich gut an von seinen Armen wieder einmal gehalten zu werden. Wie früher eben, ganz so als hätte sich nichts verändert.
Gleichzeitig hörte sie Mias Worte und wußte im ersten Moment nicht, was sie dazu sagen sollte. Denn es hörte sich so an, als hätte Mia noch gar nicht mit Peter gesprochen, so wie Jennifer es gedacht hatte. Konnte das wirklich sein? Auf jedenfall machte Mia ihr Versprechen noch einmal deutlich, sie wollte Jenny helfen und hatte sich bereits ein paar Gedanken gemacht.

Jenny wußte nicht was sie sagen sollte, stattdessen saß sie wie ein Häufchen Elend auf dem Stuhl, die Hände zu einem Knoten verkeilt auf dem Schoß liegend, und ließ sich von Peter halten. Ihr Kopf lag an seiner Schulter, während sie damit Kämpfte die aufkommenden Tränen zu unterdrücken. Nun war Peter an der Reihe, doch er wiederholte zum Teil seine Worte von der Krankenstation. Rauschmeißen wollte er sie nach wie vor nicht. Er schlug vor, das sie sich jetzt erst einmal die Vorschläge von Mia anhörten.
Jenny nickte, löste sich aus Peters Umarmung und wischte sich mit dem Ärmel über die Augen. Erst jetzt merkte sie, das sie zitterte. Jenny war kalt.

Mia-Lana Vogel

Beitrag von Mia-Lana Vogel » 03.06.2010, 19:59

Mia hatte gezögert, doch Peter nahm Jenny in den Arm. Er versicherte der jungen Frau, dass er sie nicht entlassen würde,aber er stimmte Mia zu, dass sie einen Weg finden mussten, um ihr zu helfen. Die Ärztin bemerkte den verwunderten Blick, den der Schulleiter ihr zuwarf und zuckte vielsagend die Schultern. Sie stand unter Schweigepflicht, weshalb sie nichts mehr dazu sagen würde.

Mia wartete, bis Jenny bereit zu sein schien, sich ihre Vorschläge anzuhören. "Ich habe dir ja bereits gesagt, dass ich dich nur in Bezug auf die körperlichen Symptomen behandeln kann. Meiner Meinung nach solltest du aber unbedingt eine Therapie machen. Das wäre der erste Punkt. Dann habe ich mir gedacht, dass du in eine der Wohnungen ziehst, die die Schule für Betreuer zur Verfügung stellt. Marc und ich wohnen auch dort, du wärst also nicht allein.

Und jetzt kommt der Teil, der dir wahrscheinlich überhaupt nicht gefallen wird. Ich würde einen Ernährungsplan für dich erstellen. Außerdem würde ich gern mit dir eine Art Vertrag schließen, zunächst darüber, dass du nicht mehr abnimmst, dann darüber, wieviel du in welcher Zeit zunehmen solltest. Das klingt jetzt alles furchtbar hart, aber Jenny, glaub mir, ich möchte dir nur helfen. Zurzeit bist du nicht arbeitsfähig, das musst du doch einsehen."
Mia schwieg und sah Jenny abwartend an. Sie war gespannt auf deren Reaktion.

ooc: Hab die Konsequenzen jetzt erst einmal weggelassen, damit Jenny nicht total geschockt ist... :D

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Nick Bankins
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Beitrag von Nick Bankins » 03.06.2010, 20:55

Ein wenig hatte Peter wieder das Gefühl, dass Jenny es genoss von ihm gehalten zu werden. Das war vermutlich genau das was die junge Frau brauchte und was ihr auch helfen würde wieder auf die Beine zu kommen. Aber er konnte ihr nicht die Familie oder den Vater ersetzen. Er konnte lediglich ein guter Freund sein, der ihr so gut wie möglich half wenn es notwendig war und sie auch einmal in den Arm nahm um sie zu trösten. Vielleicht sollte er doch einmal versuchen mit ihrem Vater Kontakt aufzunehmen. Schließlich war das alles was zu dem Streit zwischen den beiden geführt hatte und dadurch auch zu Jennifers Problemen, nun schon so lange her und er konnte sich nicht vorstellen, dass ihr Vater wirklich tatenlos mitzusehen wollte wie seine Tochter an ihrem Streit zugrunde ging. Jennifer jedoch um Erlaubnis zu bitten würde wahrscheinlich nichts bringen, denn sie würde es nicht wollen das er mit ihrem Vater sprach. Also musste er diese Entscheidung alleine treffen, oder es vorher mit Sophie besprechen.

Auf seinen Vorschlag hin sich Mia's Vorschläge einmal anzuhören, nickte Jenny und löste sich aus seiner Umarmung. Peter ließ es geschehen und bemerkte dann das leichte schulterzucken der Ärztin. Das bedeutete wohl, dass heute morgen wirklich noch etwas geschehen war über das die Ärtzin nicht sprechen wollte, beziehungsweiße nicht durfte.

Zum Zeichen das er verstanden hatte, lächelte er Mia leicht zu und konzentrierte sich auf das was Mia Jenny erklärte. Das Jenny in eine der Wohnungen der Schule zog fand Peter gut, denn dann musste sie nicht jeden Tag von Agnes hierher fahren. Besonders nicht wenn es ihr nicht gut ging, denn gerade dann war es sehr gefährlich mit dem Auto zu fahren. Auch die Sache mit dem Ernährungsplan und dem Vertrag klang nicht schlecht. Doch so weit wie er sich noch erinnern konnte, hatten sie damals auch versucht sie mit solchen Dingen davon zu überzeugen etwas zu essen und waren leider gescheitert. Jedoch war Jenny damals noch ein Kind gewesen und er konnte nur hoffen das sie nun als erwachsene Frau einsah, dass es so nicht weiter gehen konnte und dadurch auf die Vorschläge von Mia einging.

“Also ich finde das was Mia vorgeschlagen hat in Ordnung. Auch das du eine Therapie machen solltest sehe ich genauso. Mia kann sich ja mal erkundigen ob es in Agnes jemand gibt zu dem du gehen kannst. Dann kannst du die Therapie neben deiner Arbeit machen. Die ein- oder zwei Nachmittage pro Woche, an denen du nicht da bist, sind kein Problem.”, fügte er noch hinzu um Mia dabei zu helfen Jenny davon zu überzeugen nun endlich zu versuchen ihre Magersucht zumindest ein wenig in den Griff zu bekommen.

Jennifer Adams

Beitrag von Jennifer Adams » 04.06.2010, 14:26

Jennifer versuchte sich auf das zu konzentrieren, was Mia ihr zu sagen hatte. Ganz leicht viel ihr das nicht, denn die junge Frau fühlte sich erschöpft. Das Mia nur ihre körperlichen Symptome behandeln könne, hatte die Ärztin gestern schon gesagt, somit war dies nichts neues. Was die Psychotherapie anging, war Jenny skeptisch. Mit ihrer Psychologin in Boston kam sie nicht ganz so gut klar, was in an ihr selber lag, zumindest behauptete das die Therapeutin. Ob es hier anders laufen würde, war fraglich, aber vieleicht half auch die Umgebung. Wer konnte das schon sagen?
Schweigend hörte Jennifer weiterhin zu. Mit Mias nächsten Vorschlag konnte sie ebenfalls leben. Zwar hatte sie zunächst nicht ins Wohnheim zu den anderen Betreuern ziehen wollen, aber viielleicht war das jetzt doch ganz gut., Auch wenn die junge Frau vermutete das sie dann unter ständiger Beobachtung war. kein allzuschöner Gedanke. aber wohl ein notwendiges übel.
Dann sagte Mia etwas, das Jenny aufhorchen ließ. allein schon wegen ihrer Wortwahl und die Betreuer ahnte was kam. Mia schlug einen Ernährungsplan vor. So einen hatte sie irgendwo zu Hause in Boston auch rumfliegen und eine Zeitlang hatte sie sich auch daran gehalten. Aber dann kamen Stress und sonstige Dinge auf sie zu und alles war wieder beim Alten. Vielleicht aber gelanng es ihr hier sich eher an so einen Plan zu halten, als zu Hause. Es würde sich zeigen.
Doch nun kam etwas, das Jenny irgendwie erwartet, aber nicht gehofft hatte. Mia wollte mit ihr einen Vertrag machen. Einen der sie zwang nicht mehr abzunehmen, sondern zuzunehmen. Jenny spürte Panik in sich auufkommen, biss sich heftig auf die Lippe bis sie das Blut schmecken konnte. Mit allen Vorschlägen seitens der Ärztin würde sie ja leben können, aber nicht damit.
Schon mehrmals wurde mit ihr so ein Vertrag gemacht. Hier in der Schule, dann in der Klinik. Jenny wollte gar nicht wissen, was passierte, wenn sie sich nicht an den Vertrag hielt.

Peter war mit allem einverstanden. Vor allem damit das sie eine Therapie machen sollte. damit könnte auch Jenny leben, ein oder zweimal die Woche zu einer Psychologin gehen, reden und doch nichts sagen. Die größte angst jedoch hatte sie vor diesem Vertrag.
"Ich bin einverstanden eine Therapie zu machen und auch ins Wohnhaus zieh ich ein. ich werd mich auch an den Ernährungsplan halten, aber der Vertrag...nein....Was passiert wenn ich mich daran halte? Weil ich es nicht kann, weil es keinen Sinn macht..was dann? Wieder Zwangseinweisung? Wieder ne Sonde?"
Deutlich hörte man die Angst in Jennys Stimme und sah sie ihr auch an. Sie hatte die Hand zur Faust geballt, nicht weil sie jemanden schlagen wollte, nein, sie krallte die Nägel ins Fleisch. Den Schmerz nahm sie kaum wahr. Entschlossen und mit Angst in den Augen sah sie Mia und Peter an.

Mia-Lana Vogel

Beitrag von Mia-Lana Vogel » 05.06.2010, 19:53

Peter lächelte Mia-Lana auf ihr Schulterzucken hin zu und sie erwiderte dies erleichtert. Es gefiel ihr nicht besonders, ihrem Chef etwas zu verschweigen, doch ihr blieb keine andere Wahl. Nachdem die Ärztin ihre Vorschläge erläutert hatte, reagierte zuerst Peter darauf. Er fand ihre Vorschläge gut und meinte, dass Mia sich nach einer Psychologin in Agnes erkundigen könnte. "Natürlich, darum würde ich mich kümmern, sobald ich Jenny's Okay habe," entgegnete sie und sah die junge Betreuerin gespannt an.

Jenny reagierte zunächst gar nicht. Doch dann stimmte sie den meisten Vorschlägen zu. Nur mit dem Vertrag war sie überhaupt nicht einverstanden und fragte, welche Konsequenzen ihr drohen würden, wenn sie sich nicht an den Vertrag hielte. Bei den verschiedenen Möglichkeiten, die sie aufzählte, wurde sie immer panischer. Beruhigend legte Mia-Lana eine Hand auf Jenny's Arm und drückte ihn leicht. Dann sah sie, dass die junge Frau sich selbst kniff und legte sanft die Hand auf Jenny's, um sie daran zu hindern.

"Du bist kein Kind mehr und ich glaube, dass es wenig Sinn macht, dich wie eines zu behandeln. Ich habe mir überlegt, dass wir beide uns in Ruhe zusammensetzen und den Vertrag gemeinsam ausarbeiten. Die Konsequenzen wirst du bestimmen. Ich erwarte von dir, dass sie sinnvoll sind und in dem Rahmen, dass sie dich zum Durchhalten anspornen, dass sie aber nicht in Selbstbestrafung ausarten. Könntest du es dir vorstellen, das so zu machen?" fragte Mia.

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Nick Bankins
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Beitrag von Nick Bankins » 05.06.2010, 20:43

Zum Glück war Jennifer mit den meisten Vorschlägen von Mia einverstanden. Nur das mit dem Vertrag gefiel ihr nicht. Aber damit hatte Peter eigentlich schon gerechnet. Doch Mia erläuterte ihr sehr ausführlich wie sie sich die Sache mit dem Vertrag vorgestellt hatte und Peter fand die Idee die sie hatte recht gut. Blieb nur noch abzuwarten was Jennifer davon halten würde. Um die beiden jedoch im Moment bei dem Gespräch nicht zu stören, schwieg Peter erst einmal und beschränkte sich aufs zuhören.

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